Grenzebach erhält Großauftrag von EOS über 155 Grenzebach Dual Setup Stations
- 155 Grenzebach Dual Setup Stations steigern Fertigungskapazität und Automatisierungsgrad
- Automatisierte Jobwechsel ermöglichen hochproduktiven 24/7-Betrieb im industriellen Metall-3D-Druck
- Großauftrag markiert weiteren Meilenstein der strategischen Partnerschaft mit EOS und stärkt die Marktposition der neuen Grenzebach Additive Solutions GmbH
HAMLAR/Deutschland. Die Grenzebach Gruppe hat von EOS, einem führenden Anbieter industrieller additiver Fertigungslösungen, einen Großauftrag über insgesamt 155 Grenzebach Dual Setup Stations erhalten. Bereits vor und während der Formnext 2025 bestellte EOS 40 Anlagen. Nach dem erfolgreichen Launch des neuen Metall-3D-Drucksystems EOS M4 ONYX folgten weitere 115 Einheiten – mit zusätzlichem Nachfragepotenzial im laufenden Jahr.
Für die EOS M4 ONYX wurde die Grenzebach Dual Setup Station gezielt weiterentwickelt. Anpassungen betreffen unter anderem das Bauzylinderdesign, das Handling, die Ergonomie sowie die Automatisierungslogik. Auch das äußere Erscheinungsbild wurde an das dunkle Designkonzept der EOS M4 ONYX angepasst.
Partnerschaft mit EOS weiter ausgebaut
Der Großauftrag baut auf einer seit 2016 gewachsenen Partnerschaft auf. Ein Meilenstein war das 2017 gestartete NextGenAM-Projekt, in dessen Rahmen erstmals vollautomatisierte Serienprozesse für Metallbauteile realisiert wurden. In den Folgejahren wurde die Kooperation kontinuierlich ausgebaut, unter anderem durch die Übertragung der Automatisierungskonzepte auf Polymerprozesse sowie die gemeinsame Arbeit im Rahmen des POLYLINE-Forschungsprojekts.
Erster Meilenstein für die Grenzebach Additive Solutions GmbH
Der Auftrag ist zugleich ein bedeutender Erfolg für die neu gegründete Grenzebach Additive Solutions GmbH. Seit dem 1. Januar 2026 wird der Geschäftsbereich Additive Fertigung als eigenständige Gesellschaft innerhalb der Grenzebach Gruppe geführt. Zum 1. April hat Dimitrios Livadas die Geschäftsführung der neu gegründeten Einheit übernommen.
Die Ausgründung verfolgt das Ziel, technologische Kompetenz gezielt zu bündeln und die Reaktionsfähigkeit im dynamisch wachsenden Markt der additiven Fertigung weiter zu erhöhen. Besonders die Automatisierung und Skalierung industrieller AM‑Prozesse gewinnt dabei zunehmend an strategischer Bedeutung.








