Besuch bei Grenzebach BSH in Bad Hersfeld

25.02.2026 - Eine Delegation von Lokalpolitikerinnen und -politikern wurde von Grenzebach am Standort Bad Hersfeld begrüßt.

Gemeinsam besuchten der Bundestagsabgeordnete Wilhelm Gebhard, die Landtagsabgeordnete Stefanie Klee, der 1. Stadtrat Gunter Grimm, sowie Jan Saal und Andreas Rey als Vertreter der CDU Bad Hersfeld die Grenzebach BSH GmbH. Im Austausch mit der Unternehmensleitung, vertreten durch den Geschäftsführer Robert Brier, den Senior Vice President Operation & Sustainability Ralf Jäger und den Vice President Service & Operations Wolfgang Eydt, wurden die aktuelle Lage in der Industrie, die laufenden Projekte am Standort, die Perspektiven für 2026 sowie die Bedeutung des Unternehmens für Wertschöpfung, Ausbildung und regionale Verantwortung erörtert. Aktuell arbeiten in Bad Hersfeld rund 290 Mitarbeitende, darunter 26 Auszubildende. Der Standort gilt als Kompetenzzentrum für Baustofftechnologien und Verfahrenstechnik der weltweit agierenden Grenzebach Gruppe und verfügt über eine Forschungs- und Entwicklungsfläche von rund 9.000 Quadratmetern. Die Delegation informierte sich über die internationale Ausrichtung der Produktion und Lieferketten sowie über die Auswirkungen steigender Kosten für Stahl und Eisen und die sich daraus ergebenden Effekte auf die Investitionsentscheidungen der Kunden.

Im Gespräch standen mehrere laufende und geplante Projekte, darunter der Auftrag für American Gypsum. Bei diesem Projekt realisiert Grenzebach eine Anlage, die "als schnellste Gipskartonplattenanlage in Nordamerika konzipiert ist", so Brier. Die Inbetriebnahme ist in 2027 geplant. Darüber hinaus wurden die Projektpipeline mit Ausblick auf das Jahr 2026 sowie die Innovationsfelder thematisiert, mit denen Grenzebach seine Kunden bei der Steigerung der Effizienz und Schonung der Ressourcen unterstützen will - von energieeffizienteren Produktionslösungen bis zu Recycling- und Rückgewinnungsansätzen. Die Besucher betonten, dass es gerade in einem herausfordernden Marktumfeld auf Standorte ankommt, die technologisch breit aufgestellt sind, verlässlich ausbilden und gleichzeitig in der Region fest verankert bleiben.

Auch das gesellschaftliche Engagement wurde hervorgehoben. So wurden für 2025 nach Unternehmensangaben über 7.000 Euro für den guten Zweck gespendet. Für 2026 sind außerdem Maßnahmen im Gesundheitsmanagement, die Teilnahme an regionalen Formaten sowie Sponsoringaktivitäten geplant. Grenzebach will sich zudem weiterhin im Rahmen von "Made in Bad Hersfeld" einbringen und damit die regionale Verbundenheit des Standorts unterstreichen. "Der Standort zeigt eindrucksvoll, wie industrielle Kompetenz, Ausbildung und Innovationskraft zusammenwirken können und ist damit ein Gewinn für die Stadt, die Region und den Industriestandort Deutschland", erklären Gebhard, Grimm, Saal und Rey abschließend.

 

(c) Foto: Julien Barthelt

V.l.n.r.: Robert Brier (Geschäftsführer), Ralf Jäger (Senior Vice President Operation & Sustainability), Gunter Grimm (1. Stadtrat von Bad Hersfeld), Wilhelm Gebhard (Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 168: Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner), Stefanie Klee (Landtagsabgeordnete für Hersfeld), Andreas Rey (CDU Bad Hersfeld) , Wolfgang Eydt (Vice President Service & Operations) und Jan Saal (CDU Bad Hersfeld).

(c) Inhalt: Julien Barthelt, Referent Wahlkreisbüro, Wahlkreisbüro Wilhelm Gebhard MdB, Herrengasse 9, 37269 Eschwege