Serienproduktion im 3D-Druck

News | 24.10.2019

Wie sich die Additive Fertigung samt vor- und nachgelagerter Prozesse intelligent und effizient organisieren lässt, zeigt Grenzebach bei der Weltleitmesse formnext in Frankfurt am Main (Halle 11.1, Stand A61) vom 19. bis 22. November 2019. Es ist formnext-Premiere von Grenzebach – und die öffnet Welten für die Besucher. Mittels VR-Brille können Interessierte in komplette Automatisierungslösungen rund um die Additive Fertigung eintauchen. „Nach Realisierung erster Projekte in der Additiven Fertigung beschäftigen wir uns intensiv mit der Weiterentwicklung von Abläufen rund um den industriellen 3D-Druck und freuen uns auf intensive Fachgespräche bei der formnext“, sagt Oliver Elbert, Head of Business Development bei Grenzebach.

 

 

Live-Einsatz bei Technologieführer EOS

 

Beim erfolgreichen Innovationsprojekt NextGenAM wirkte Grenzebach als Lösungszulieferer des Technologieanbieters EOS mit. Im Fokus dabei: Die Serienfertigung von Qualitätsbauteilen aus Metall via industriellem 3D-Druck mit einer integrierten und automatisierten Prozesskette ermöglichen. Zu diesem Zweck starteten der Luftfahrtzulieferer Premium AEROTEC, der Technologieanbieter EOS und der Automobilhersteller Daimler vor zwei Jahren ein gemeinsames Innovationsprojekt – NextGenAM. Grenzebach trug als Projektpartner von EOS dazu bei, am Premium AEROTEC-Standort im niedersächsischen Varel einen Blick in die Fabrik der Zukunft zu realisieren. Das Fahrerlose Transportfahrzeug (englisch Automated Guided Vehicle, kurz AGV) L1200S von Grenzebach, die in Niedersachsen zum Einsatz kommen, leisten einen konkreten Beitrag zur Automatisierung der Additiven Fertigung.

Die AGVs L1200S sind bei der formnext im Live-Einsatz auf dem Messestand von EOS zu sehen, dem weltweiten Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich Additive Fertigung (Halle 11.1, Stand D31).

 

 

Equipment bestmöglich auslasten

 

„Inzwischen ist die Serienproduktion mit Additiver Fertigung für viele Branchen attraktiv geworden –bestimmte Bauteile können überhaupt nur mittels Additiver Fertigung hergestellt werden“, erläutert Oliver Elbert. Die Besonderheit: Die Produktionszeit eines Bauteils im 3D-Drucker ist vergleichsweise lang, während vor- und nachgelagerte Produktionsschritte deutlich kürzere Durchlaufzeiten haben. Der Schlüssel für eine effiziente Serienfertigung liegt daher in intelligenter Automatisierung und Vernetzung; vom Materialtransport bis zur Entnahme von fertigen Teilen. Elbert: „Komplexe Prozesse intelligent organisieren, das ist eine unserer Kernkompetenzen bei Grenzebach. Zusammen mit Kunden entwickeln wir individuelle Lösungen, damit in der Additiven Fertigung das Equipment bestmöglich ausgelastet werden kann.“

 

Offen für alle Drucktechnologien

 

Mit passgenauer Transport- und Handlingstechnik sorgen die Lösungen von Grenzebach für optimalen Materialfluss. Drucker, Sägen, Erodier-Anlagen, Öfen und Veredelungssysteme werden integriert und vernetzt. Von Fahrerlosen Transportfahrzeugen über Roboterzellen bis hin zu Greiftechnik und Inspektionssystemen bietet Grenzebach alles, was für eine integrierte und intelligente Additive Fertigung im Serienverfahren gebraucht wird. „Wir entwickeln und fertigen selbst und kundenindividuell – daher sind unsere Lösungen unabhängig von der eingesetzten Drucktechnologie, Anlagenteile verschiedener Hersteller lassen sich einbinden“, unterstreicht Oliver Elbert.

 

Aktiver Arbeits- und Gesundheitsschutz

 

Die konsequente Automatisierung der Abläufe in der Additiven Fertigung ist ein aktiver Beitrag zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen. Organisationen wie das Umweltbundesamt weisen darauf hin, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere in der Nachbearbeitung von 3D-Druck-Bauteilen Feinstäuben und Nano-Partikeln ausgesetzt sein können. „Additive Fertigung ist ein High-End-Verfahren. Da sollten auch die kompletten Prozesse dem neuesten Erkenntnisstand entsprechen. Automatisierte Handlings- und Transporttechnik leisten einen konkreten Beitrag zu Arbeits- und Gesundheitsschutz“, so Oliver Elbert.

 

SERICY für die digitale Integration

 

Um die individuelle Welt der Additiven Fertigung digital abzubilden und intelligent zu dirigieren, bietet Grenzebach mit SERICY eine Digitalisierungsplattform „So können Abläufe digital optimal integriert werden, Daten aus der Additiven Fertigung werden für alle Abteilungen im Unternehmen nutzbar gemacht – und das System ist zudem offen für künftige Entwicklungen beim Kunden wie auch für technologische Neuerungen“, merkt Elbert an. Bei Bedarf können Kunden SERICY modular erweitern oder sogar ihre eigenen Apps programmieren. Dabei können Sie auf eine umfangreiche Bibliothek an Micro-Services zurückgreifen, die Entwicklungszeiten reduziert.


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