Vom Rohstoff zu Stuckgips oder Hochbrandgips: Mit präziser abgestimmter Technologie

Abgestimmt auf Ihren Bedarf

Das Leistungsvermögen von Gips als Baustoff hängt wesentlich von der chemischen Zusammensetzung des Rohstoffes ab. Um gezielt die  hochwertige Weiterverarbeitung zu, Gipsputz, Gipskartonplatten oder Wandbauplatten zu gewährleisten, braucht es Technologielösungen, die Naturgips oder synthetischen Gips zu Stuckgips oder Hochbrandgips aufbereiten. Mit tiefgehendem Know-How stimmt Grenzebach die Kalzinierung differenziert auf die Beschaffenheit des Rohstoffs, die Eigenschaften des Endprodukts und individuelle Betriebsparameter, wie Produktionskapazität und verfügbare Energiequellen, ab.

Technologie-Lösungen des Kalzinierverfahrens
Breites Spektrum an Kalzinierverfahren

Das Spektrum an Kalzinierverfahren

Technologie-Lösungen

Für eine optimal abgestimmte Weiterverarbeitung des Gipses, liefert Grenzebach ein breites Spektrum an Kalzinierverfahren. Von direkt bis indirekt beheizten Langzeit – oder Kurzzeit-Kalzinier-Systemen, deckt Grenzebach alle in der Gips-Industrie verwendeten Verfahren ab:  Mit Systemen, wie der Mahlkalzinierung, dem Drehrohrofen, dem Kocher, und Drehrohrkalzinator, sowie kontinuierlichen Autoklaven für die Herstellung von Alpha-Halbhydrat, unterstützt Grenzebach seine Kunden bei der optimalen Gips-Aufbereitung mit gewünschten Fertiggutqualitäten.

Walzenschüsselmühle
Gips Walzenschüsselmühle

Walzenschüsselmühle

Die Walzenschüsselmühle gehört zu den Systemen der Kurzzeit-Kalzinierung. Sowohl Naturgips als auch Gemische aus natürlichem und synthetischem Rohstoff können darin gemahlen, getrocknet, kalziniert und klassiert werden. Durch die Bündelung mehrerer Prozessschritte ergibt sich eine hohe Effizienz in der Gipsverarbeitung. Einer Walzenschüsselmühle können dabei Naturgips und im Gemisch bis zu 45% feuchter REA-Gips zugeführt werden. Darüber hinaus sogar bis zu 10% recycelte Gipskartonplatten - eine entsprechende Zerkleinerung und Separierung des Papiers vorausgesetzt.

 

Fact-Sheet Walzenschüsselmühle (EN)
Hammermühle
Gips Hammermühle

Hammermühle

Die Hammermühle, als Kurzzeit-Kalzinier System, mahlt, trocknet, kalziniert und klassiert den Rohgips in einem Schritt. Der dabei hergestellte Stuckgips, eignet sich für die Herstellung von Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten und Wandbaublöcken. Eine Hammermühle kann 100 % feuchten REA-Gips, 100 % vorgebrochenen Naturgips oder eine Mischung aus beiden Materialien verarbeiten. Recycelte, zerkleinerte und vom Papier befreite Gipskartonplatten können dem Prozess ebenso zugeführt werden. Die kompakte Bauform, geringe Investitionskosten und eine hohe Energieeffizienz gehören dabei zu den Vorteilen der Lösung.

Fact-Sheet Hammermühle (EN)
Direkt beheizter Drehrohrofen
Gips direkt beheizter Drehrohrofen

Direkt beheizter Drehrohrofen

Die Kalzinierung in einem Drehrohrofen zählt zu den Langzeitprozessen. Während des Verfahrens lassen sich die Phasen des Systems CaSO4 x H2O optimal einstellen. Drehöfen werden eingesetzt zur Kalzinierung von Naturgips. Dabei wird vorgebrochener Naturgips im Gleichstrom mit den Rauchgasen kalziniert. Die Vermahlung auf Endfeinheit erfolgt im Anschluss durch den Einsatz von Feinmühlen.

 

Fact-Sheet Drehrohrkalzinator (EN)
Indirekt beheizter Drehrohrkalzinator mit integriertem Kühler
Gips indirekt beheizter Drehrohrkalzinator

Indirekt beheizter Drehrohrkalzinator mit integriertem Kühler

Die Kalzinierung mit einem Drehrohrkalzinator zählt zu den sogenannten Langzeitprozessen zur Kalzinierung von Natur- oder synthetischem Gips. Über in der Trommel befindliche Röhren werden Rauchgase oder Dampf im Gegenstrom und Gleichstrom an den Gips herangeführt. Durch die hohe Wärmeübertragungsfläche ist der Drehrohrkalzinator optimal geeignet zur Herstellung von Stuckgips und Hochbrandgips mit entsprechenden Phasenzusammensetzungen.

Der kalzinierte Gips wird anschließend über einen integrierten Röhrenkühler geführt, wodurch das Produkt auf die gewünschte Fertigguttemperatur gekühlt werden kann

 

Stuckgips Trommelkühler

Trommelkühler

Kühlung des Stuckgips

Nachgelagert zur Kalzinierung bewährt sich der Einsatz des Trommelkühlers.  Durch die kontinuierliche Kühlung des Stuckgipses kann im Rahmen der Weiterverarbeitung von konstanten Produktionsbedingungen profitiert werden. Über Röhrenbündel wird Kühlluft im Gegenstromverfahren an das kalzinierte Material geführt und ermöglicht damit die Kühlung des Gipses.

Gips Service Rohstoffanalyse und Kalziniertest

Rohstoffanalyse und Kalziniertest: Der sichere Weg zur optimalen Technologie-Lösung

Ob natürlichen Ursprungs oder synthetisch erzeugt: Gips ist in jeder Form ein gefragter Rohstoff. Unabhängig davon, welches Ausgangsmaterial sie nutzen und welchen Gips-Baustoff Sie herstellen möchten: Grenzebach bietet Ihnen stets das passende Kalzinierverfahren. Unsere Experten beraten sie dabei vollumfänglich zur Wahl des optimalen Kalzinierprozesses auf Basis einer exakten Rohstoffanalyse.

Service für die Gipsproduktionsanlage

Vollumfänglicher Service Ihrer Gipsproduktionsanlage

Starker Partner in Industrie und Technologie

Konstruktion und Inbetriebnahme einer neuen Gipsproduktionslinie sind nur die ersten Schritte zu einer guten Kundenbeziehung. Genauso wichtig ist ein professioneller Service im täglichen Betrieb: Wir wollen, dass Ihre Investition ohne Unterbrechung rentabel ist - deshalb stehen Ihnen unsere Ingenieure über den gesamten Lebenszyklus der Anlage mit Rat und Tat zur Seite.

Gips-After-Sales-Services

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Ihr Ansprechpartner: Dr. Christoph Habighorst

Sie interessieren sich für das Kalzinierverhalten Ihres Rohstoffes? Oder möchten sich beraten lassen, zum geeigneten Kalzinierverfahren in Ihrer Produktion? Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihre Herausforderungen!